Wie Indoktrination funktioniert
Der Bösewicht spricht Spanisch!


Am 27. August diesen Jahres hat das staatlich finanzierte katalanische Fernsehen TV3 eine Kindersendung ausgestrahlt, bei dem das kleine Mädchen Kia spielerisch erschreckt wird. An sich ist das eine harmlose Sache und als Bösewicht tritt landestypisch ein als Tintenfisch verkleideter Mann auf.

Leider habe ich erst jetzt von diesem Ereignis erfahren. Es lohnt jedoch, sich das auf Youtube veröffentlichte Dokument von nur 45 Sekunden Dauer anzuschauen, weil es die tägliche Indoktrination der Separatisten sehr verdeutlicht.

Ich habe den kurzen Spieldialog im folgenden Text übersetzt, dort findet sich auch der Link zur Aufzeichnung des Kinderprogramms (Programa infantil) mit der Überschrift: „ El malo habla en español“ (Der Bösewicht spricht Spanisch).

Zum Artikel »

Der Einfluß von Sprache und Medien
Zahlen und Fakten zur Struktur Kataloniens


Die Wahlbeobachtungskommission (OCE) der Societat Civil Catalana (SCC), eine Organisation von Gegnern des katalanischen Separatismus, hat im September eine umfangreiche Studie über die Zusammenhänge und Strukturen von Stimmverhalten, Sprache, Einkommen und Medienkonsum in Katalonien vorgelegt.

Darin werden statistische Daten präsentiert, die deutliche Zusammenhänge zwischen Sezessionsanhängigkeit, Zugehörigkeitsgefühlen oder nationaler Identität, Medien und Familiensprache aufzeigen. Untersucht werden auch das monatliche Haushaltsnettoeinkommen, die ideologische Selbstpositionierung, das Alter und einige Hinweise auf relevante sprachliche Themen der Befragten.

Ich habe einige Ergebnisse übersetzt und mit Anmerkungen versehen:

Zum Artikel »

Verhaftet in Sardinien
Puigdemont und die Sprachpolizei


Heutige Schlagzeilen: Puigdemont auf Sardinien verhaftet. Wer die imperialen Ansprüche der Separatisten kennt, weiß, dass er sich auf „heimischem“ Boden wähnt. Teile Sardiniens werden von den Separatisten als „países catalanes“ beansprucht.

Schlagzeilen von gestern: Die Sprachüberwachung der Schüler auf dem Pausehof genügt den Separatisten schon lange nicht mehr. Mit der Aktivierung eines Planes zur Katalan-Immersion an den Unis (Inmersion = nur noch Katalan) wird zugleich eine Schwarze Liste für Universitätsprofessoren, die auf Spanisch unterrichten, eingeführt. Wie hängt das zusammen?

Zum Artikel »

Das Verständnis von Mehrsprachigkeit
Wenn Du arm bist, brauchst Du kaum Spanisch


Vicent Marzá, valencianischer Bildungsminister erklärte am Montag: „Die Zahl der Schüler, die auf Valenciano unterrichtet werden, steigt von 28 % auf 61 %.“ Die Region Valencia habe die „trennenden Linien“ beseitigt und „jetzt hätten alle Kinder die gleichen Möglichkeiten, alle Sprachen zu lernen und natürlich in erster Linie unsere Sprache, das Valenciano.“

Die Prozentzahlen von 28 auf 61% beziehen sich natürlich nur auf die öffentlichen Schulen. Wer es sich finanziell irgendwie leisten kann, schickt seine Kinder auf eine Privatschule, denn „unsere“ Sprache ist eben nicht in erster Linie das Valenciano und wo sind eigentlich die „trennenden Linien“?

Zum Artikel »

Parteienverständnis von Wahlen und Mehrsprachigkeit
Noch mehr Sprachzwang in Valencia!


Die Ferien haben begonnen und in den Schulen und Verwaltungen ist Zeit, den Sprachzwang zu erweitern. Das steht jetzt der ESO (Sekundarstufe = Schüler von 11-16) in der Comunidad Valenciania in einem Gestrüpp von Gesetzen, Dekreten und konternden Gerichtsentscheiden bevor. Sie nennen es Mehrsprachigkeit und das Ganze baut darauf auf, dass bereits für die Schulanfänger im Jahre 2018 der Sprachzwang für Valenciano erweitert wurde.

Dabei tut die valencianische Regierung so, als sei das demokratisch legimiert. Was steht überhaupt zur Wahl?

Zum Artikel »

Der Widerstand wächst
Sprachzwang oder Zweisprachigkeit?


Mit den nunmehr eintretenden Lockerungen in Spanien gibt es auch wieder mehr Möglichkeiten, den Sprachzwang zu bekämpfen.

Während der Widerstand in der Provinz Alicante, dem südlichen Teil der Provinz Valencia, wächst, demonstriert Katalonien , was es unter Sprachzwang und Zweisprachigkeit versteht.

Zum Artikel »

22. Mai 2021 in Valencia
Start Unterschriften für Petition


Ende 2018 hatte die Organisation „Hablamos Español“ über 500.000 Unterschriften für eine Petition gesammelt, in der die Freiheit der Wahl der Sprache gefordert wird. Aus formalen Gründen wurden nur 455.685 Unterschriften anerkannt.

Krisenbedingt hat Hablamos Español erst jetzt wieder erneut die Sammlung für die Petition begonnen. Der Auftakt wurde durch zahlreiche Demonstrationen und Autokorsos in verschiedenen Städten begonnen.

Zum Artikel »

Alles ruhig?
Sprachzwang - ein Konflikt schwelt weiter


Die Corona-Politik überschattet alles. Leider bedeutet das nicht, dass der Sprachenkonflikt sich entschärft hat. Er schwelt unter der Oberfläche weiter.

Sichtbar wird das an den Forderungen derjenigen, die die Freiheit der Wahl der Unterrichtssprache einfordern und derer, die das zugunsten eines Sprachzwangs verhindern wollen. Erschreckend sind die Konsequenzen für die Schüler, die unter dieser Politik leiden müssen.

Zum Artikel »

Es wird immer schlimmer
Valencias Linguistisches Projekt - eine Farce!


Immer wieder verstecken die Separatisten in der valencianischen Regierung ihren Sprachzwang hinter hochtrabenden Namen. Aber immer wieder stellt sich in der Wirklichkeit heraus, dass nur ihr eigenes Projekt gemeint ist: Die Verdrängung alles Spanischen und der Sprachzwang zum Valenciano in den Schulen als Mittel der Indoktrination für eine Abspaltung von Spanien und Eingliederung in das imperiale Gebilde „Unabhängiges Katalonien“

Im Moment können die Kinder zwar noch zur Schule, aber man möge bedenken, was es gerade für die Schüler bedeutet, deren Eltern kein Valenciano können und deren Unterstützung und Hilfe sie auch abseits des sogenannten Homeschooling benötigen. Das sehen sicher auch viele Lehrer so und Berichte über die Praxis dieses Linguistischen Projektes kommen immer mehr ans Tageslicht.

Die Organisation „Hablamos Español“ berichtete am 29. Januar darüber, dass Lehrer der Sekundarstufe sich über die Art und Weise, wie dieses Linguistische Projekt umgesetzt werden soll. Ich habe diesen Bericht übersetzt.

Zur Übersetzung hier klicken »

Ein Buch das u.a. enthüllt:
Sprachdiktat in Katalonien und Valencia
Was sagen die Verfassungen?
Migration als Ursache?
Indoktrination und Korruption

Die Papierversion ist jetzt im Verkauf
Costa Blanca Nachrichten oder
direkt beim Autor

Schnelleinführung in den Katalonienkonflikt

Aus einem Artikel, den ich für kenfm.de im Okober 2019 schrieb zum Artikel auf kenfm.de

Mythen und Täuschungen des katalanischen Nationalismus

Peredo Alvaro hat auf der homepage "piratas&emperadores" die Mythen und Täuschungen der katalanischen Nationalisten aufgedeckt.

Hier finden Sie die Übersetzung

Die Strategie der Rekatalanisierung

1980 veröffentlichte "El Periodico" ein geheimes Strategiepapier der katalanischen Regierung. Es zeigt in erschreckender Weise die tatsächliche Geisteswelt der separatistischen Führer auf

Jetzt liegt es in deutscher Übersetzung vor

Pankatalanismus
Kataloniens imperialer Anspruch

Die katalanische Regierung exportiert den Konflikt, in dem sie in den anderen Gemeinschaften, in den Katalanen leben, alle Bestrebungen zur Zerstörung Spaniens unterstützt.
Ein wichtiges Instrument ist dabei die Errichtung einer Sprachdiktatur, die sich nicht scheut, die gleichen Mittel wie Franco einzusetzen.

Separatistische Indoktrination

Die Lehrergewerkschaft AMES veröffentlichte 2017 eine Untersuchung über Schulbücher, wie sie in Spanien und in Katalonien zum gleichen Thema erschienen. In dieser Untersuchung wird die Indoktrination deutlich, wie sie von den Separatisten betrieben wird. Sie ist jetzt auf Deutsch übersetzt

zur Untersuchung

Demokratie und Sprachzwang


Ein Aufsatz in 6 Teilen über die potentiell gewaltauslösende Wirkung von Sprachzwang mit Beiträgen aus Südafrika, Katalonien, Ukraine und Frankreich.

zum 1. Teil