500.000 Unterschriften übergeben

Hablamos Español hat gestern morgen 500.000 Unterschriften an das spanische Amt für Wahlzählung übergeben. Die Forderung, die durch diese Unterschriften unterstützt werden beinhalten den Vorschlag für ein Gesetz für die Freiheit der Sprachwahl.

Monatelang hatten Aktive der Organsation die Bevölkerung Spaniens darüber aufgeklärt, wie in vielen Gebieten mit nationalistischen, separistischen Forderungen das Recht auf Nutzung von Spanisch, vor allem in den Bildungsinstitutionen eingeschränkt wird und durch die Sammlung der Unterschriften die Forderung nach dem Gesetz für Sprachwahlfreiheit gestärkt.

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Valenciano kommt? Qualifizierte Ärzte gehen!

Sie wollen Ihre Ruhe und Spanien genießen? Kann man verstehen. Aber das ist gefährdet. Schon lange bastelt die valencianische Regierungskoalition daran, Spanisch zu verdrängen und Valenciano zu erzwingen. Ist Ihnen egal? OK, aber nicht den Ärzten.

Wie El Mundo am 4.11. berichtete, planen die Nationalisten über die Hintertür des Haushaltsentwurfs eine Verpflichtung für alle Angestellten des öffentlichen Dienstes, Qualifikationen in Valenciano zu verlangen. Wegen dieser Verpflichtung herrscht auf den Balearen schon Ärztemängel.

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Noch mehr Steuergelder für Separatisten

Vor 10 Tagen berichteten wir schon über das 40.000 Euro Geschenk der valencianischen Regierung an die Organisation Acontracorrent, die in jedem, der nicht den Kurs der Separatisten unterstützt, Faschisten sehen.

Valencianische Separatisten können aber auch mit direkter Unterstützung aus katalanischen Steuergeldern rechnen. Seit 1984 sind 30,5 Mio Euro an die valencianische Acció Cultural geflossen, offiziell zur Verbreitung der katalanischen Sprache, berichtet Las Provincias am 28.10. und legt am 30.10. nach mit der Meldung, dass Acció Cultural die empfangenen Steuergelder dafür nutzt, eine Kampagne gegen Llarena zu führen. Llarena ist der Richter, der verschiedene katalanische Separatistenführer in Untersuchungshaft geschickt hat.

Nichts spricht dagegen, dass die Minderheit der Valencianer, die Valenciano spricht, in ihren Bemühungen für ihre Kultur und Sprache mit Steuergeldern subventioniert werden. Aber offensichtlich dienen diese Gelder auch dafür, den Separatismus zu unterstützen. Das Ziel der Acción Cultural ist die Unterstützung des Pankatalanismus (països catalans), wie man auch Wikipedia entnehmen kann, das diese Tatsache mit zahlreichen Quellenangaben belegen kann.

Acció Cultural ist praktisch gesehen die Tochterorganisation von Òmnium Cultural, der katalanischen Kulturorganisation, die für die Unabhängigkeit Kataloniens und ein darüber hinaus reichendes katalonisches Reich kämpft, Demos organisiert und maßgeblich an der katalanischen Sprachdiktatur beteiligt ist. Einige Führer dieser scheinkulturellen Separatistenorganisation sitzen nun "dank Llarena" seit ca. 1 Jahr in Untersuchungshaft und der Protest dagegen wird aus unseren Steuergeldern finanziert.

Um Mißverständnisse zu vermeiden: Nur wenige bestreiten, dass die spanische Justiz politisch motiviert gegen die Separatistenführer vorgeht. Die Frage sei erlaubt, ob diese Vorgehensweise einer friedlichen Lösung des Konflikts dienlich ist, weil

* die separatistische Bewegung, deren Mehrheit nur verführt wurde, damit juristisch an den Pranger gestellt wird
* unnötig Märtyrer geschaffen werden
* die Versäumnisse und Fehler der Madrider Zentralregierung nicht aus der Welt geschaffen werden
* der manchmal brutale und unnötige Polizeieinsatz beim illegalen Referendum nicht vergessen gemacht wird
* mit juristischen Debatten die Aufmerksamkeit abgelenkt wird von den wirklichen Problemen Spaniens

Aber das ist alles kein Grund, eine politische Bewegung, berechtigt oder unberechtigt, mit Steuergeldern zu versorgen. Und übrigens: Was spricht unter diesen Gesichstpunkten dafür, diese Gefangenen frei zu lassen und sie stattdessen zusammen mit den anderen Separatistenführern in Katalonien, Valencia und auf den Balearen wegen Steuerverschwendung anzuklagen? Sollte man sie nicht außerdem bestrafen, weil sie den Eltern das Recht nehmen, über die Sprache der Erziehung ihrer Kinder zu entscheiden? (Art. 26 (3) Menschrechte)

Katalanische Regierung gibt zu: "Totale Katalanisation" gefährdet Spanisch

Mit dieser Meldung überrascht El Mundo heute morgen seine Leser. Überraschend ist diese Meldung, weil die katalanische Regierung endlich zugibt, was längst kein Geheimnis mehr ist.

Die katalanische Regierung betreibt eine Sprachenpolitik wie Franco. Die Immersion soll total werden. So hat es gestern schon die Zeitung ABC gemeldet. ?Der neue Sprachplan der Generalitat erweitert die Immersion in das Katalanische auf außerschulische und Freizeitaktivitäten.? schreibt ABC. Englisch soll in den Vordergrund gestellt werden, weil wir eine neue multikulturelle Realität haben.

Mit der Begründung, dass Englisch eine immer größere Bedeutung im Arbeitsmarkt hat und in Katalonien Kinder aus mehr als 150 Nationen die Schule besuchen, begründet das katalanische Bildungsministerium seine Totalisierung, klärte schon gestern El Periódico auf.

Es ist keine Frage, dass Englisch in Wissenschaft und Wirtschaft die wichtigste Sprache ist. An 2. Stelle steht Chinesisch, direkt gefolgt von Spanisch, kann man überall, vor allem in der Wirtschaft, lesen.

Würde die katalanische Regierung ihre eigenen Argumente ernst nehmen, dann müßte sie Katalanisch verbannen und nicht Spanisch. Vor allem, weil spanische Staatsbürger sprachlich in der Lage sein sollten, die Staatsgeschäfte mitzubestimmen, was ja nur geht, wenn man sich auch mit den anderen Spaniern unterhalten kann.

Ganz davon abgesehen, dass die Mehrheit der Katalanen Spanisch als Muttersprache hat und das Recht der Eltern, die Wahl der Sprache in der Erziehung der Kinder zu bestimmen, verletzt wird.

Der katalanische Unterricht sollte Spanisch und Katalan nach Wunsch der Eltern anbieten. Wenn dann Eltern entscheiden, dass ihr Kind nur Katalan und Englisch lernen soll. OK. Aber es kann doch nicht wahr werden, dass die Separatisten bestimmen, das alle Kinder nur noch Katalan und Englisch lernen sollen.

Umso gefährlicher ist es da, dass die valencianische Regierung jetzt in den Kindergärten (infantil) Spanisch auf 25%, in vielen Fällen sogar auf 0% gesenkt hat. Ihr ausgesprochenes Ziel ist es, die Immersion auch in valenicanischen Schulen einzuführen.

Valencianische Steuergelder für ein imperiales Katalonien!

?Die valencianische Regierung versorgt nicht nur die Kassen traditioneller katalanischer Einrichtungen wie Acció Cultural de País Valencià und seine Satelliten oder die Escola Valenciana. Sie subventioniert auch großzügig Organisationen, die sich für die Unabhängigkeit Kataloniens und begeistert für die 'països catalans' ... einsetzen.? berichtet Las Provincias in seiner Ausgabe vom 21.10.2018. Die Vizepräsidentin des Consells, Mónica Oltra, sei für die Bereitstellung von 40.000 Euros an die Organisation Acontracorrent verantwortlich.

Acontracorrent ist eine studentische Organisation, unterstütze die Separatisten und bezeichne in kriegerischer Weise Valencia als das Grab des Faschismus, wird weiterin erläutert. Was das soll, ist schwer zu verstehen, es sei denn, man weiß, dass viele Separatisten alle Personen, die ihre Ansichten nicht teilen, per se als Faschisten begreifen und beschimpfen.

Wir alle, die wir in Valencia wohnen, zahlen Steuern. Ob Einkommenssteuer oder die IVA, die Mehrwertsteuer beim Einkauf. Wir sollten wissen, dass ein Teil unserer Gelder in den Taschen derjenigen wandert, die katalanische Verhältnisse hier befördern.

Lehrer rebellieren gegen separatistische Schikanen

Am 15.10. berichtete El Mundo von Schikanen, mit denen Lehrer in Katalonien zu kämpfen hatten, weil sie sich nicht separatistischen Diktaten beugen.

?20 Leute umkreisten mich und nannten mich Faschisten? scheint noch das geringste Problem zu sein. ?Wenn man wagt zu verlangen, dass das Gesetz eingehalten wird, also 25% der Stunden auf Spanisch gegeben werden sollen, wird man angegriffen. Mir wurde gesagt, ein solcher Vorschlag sei unanständig?, sagt Chari Gálvez aus Sabadell.

Die Liste von Vorfällen könnte beliebig verlängert werden. Aber die Dissidenten mit der offiziellen Linie der katalanischen Regierung, die bis jetzt geschwiegen haben um Probleme zu vermeiden, haben angefangen, ihre Stimmte zu erheben, berichtet die Zeitung. Natürlich gibt es auch viele Lehrer, die Katalonien verlassen haben, weil sie Angst vor Repressalien gegenüber ihren Kindern haben.

77 Lehrer haben jetzt ein Manifest gegen die Indoktrination in Katalonien geschrieben.

zum Manifest - auf Deutsch übersetzt »

Separatisten lassen mmer mehr die Maske fallen.

Jüngst wurde ich von einem Mitglied der Lehrergewerkschaft AMES auf eine Anweisung des katalanischen Bildungsministeriums vom 20. Juni 2018 aufmerksam gemacht. Dieses Anweisung "sei das Wichtigste, was es zu befolgen gibt, denn es ist das,was die Inspektoren überwachen? und es betrifft die Behandlung von Sprachen im Bildungssystem. Dabei gibt es einige erwähnenswerte Besonderheiten.

Der Text ist nur auf Katalan veröffentlicht, obwohl Spanisch auch laut katalanischer Verfassung als Amtssprache gilt. Ich frage nach, wie das sein kann und die Antwort lautet: ?In Katalonien verwendet das Bildungsministerium für Schriften, die für Katalonien bestimmt sind, kein Spanisch oder Kastilisch. Ich weiß nicht, ob es angeprangert werden könnte, aber wenn es getan würde und es eine Entscheidung dagegen gäbe, würde die katalanische Regierung nicht nachkommen und die spanische Regierung würde wegsehen. Es ist so, obwohl es schwer zu glauben ist.?

Muß man leider glauben, wenn man sich den Text dieser Anweisung näher anschaut. Das katalanische Bildungsgesetz von 2009 hatte zwar eine besondere Bedeutung von Katalan hervorgehoben, aber immerhin noch in Artikel 10 erwähnt: ?Die Lehrpläne müssen die vollständige Beherrschung der offiziellen katalanischen und spanischen Sprache gewährleisten?. In der schulischen Praxis in Katalonien ist das schon seit langem Makulatur.

Jetzt heißt es nur noch: ?Unter Berücksichtigung der vorrangigen Ziele des Bildungssystems in Bezug auf sprachliche Fragen müssen die Schulen sicherstellen, dass 2a.) Katalan in ganz Katalanonien und Aranesisch[1]...als eigentliche Sprachen gelten, die normalerweise als Verkehrssprachen und zum Erlernen des Bildungssystems eingesetzt werden.? Unter 2b.) heißt es dann zwar ?Nach Abschluss der Schulpflicht beherrschen die Schüler die offiziellen katalanischen und spanischen Sprachen...?, aber es bleibt völlig im unklaren, wie das erreicht werden soll. Insbesondere, wo Spanisch unter 2a,) gar nicht erst als Amtsspache erwähnt wurde.

Unter 2.1. ?Der Sprachgebrauch des Zentrums[2]? wird die Maske dann völlig fallengelassen: ?Die Bildungsgesetzgebung legt fest, dass die katalanische Sprache sowohl in den internen Aktivitäten des Zentrums als auch in der Außenprojektion das Mittel der Kommunikation und Kommunikation sein muss. Die katalanische Sprache ist nicht nur eine Objektsprache zum Lernen. Es ist die Sprache der Institution und daher die Sprache des gewöhnlichen Gebrauchs in allen Räumen des Zentrums, in der Beziehung mit der Bildungsgemeinschaft und mit allen sozialen Ständen im Allgemeinen.?

In diesem Stil geht es weiter. Die spanischsprachige Mehrheit soll zu Katalan als vorherrschende Sprache gezwungen werden. Angesichts der Madrider Beschwichtigungspolitik und der bei vielen, vor allem jungen Katalanen gelungenen Indoktrination kann man offensichtlich immer offener agieren. So bemühen sich auch die valencianischen Politiker immer weniger, ihre wahren pankatalanistischen Absichten zu verbergen.

Das valenicanische ?Las Provincias? zitiert in seiner Ausgabe vom 13.10. einen Politiker, der diese Zustände anprangert: ?Leider haben wir Beispiele und Konstanz dieser Unabhängigkeitsolitik, die darauf abzielt, Valenciano ihren imaginären 'katalanischen Länder' aufzuzwingen, wie in dem Video der jetzigen Vizepräsidentin Monica Oltra, wo sie erkennt, dass es eine Kühnheit sei, in der Valencianischen Gemeinschaft von 'katalanischen Ländern' zu sprechen aber sie würden es mit Leuten benutzen, denen sie vertrauen.? In dem Video gibt Oltra zu, dass ?wir den Begriff països katalans niemals benutzen, außer in unseren Veranstaltungen, mit Freunden und so?

[1] Katalonien hat 3 Amtssprachen: Spanisch, Katalan und Aranesisch, was in einem kleinen Pyrenäental im Nordwesten Kataloniens gesprochen wird.
[2] Zentrum bezieht sich auf Bildungszentrum, das kann Kindergarten, Schule, Universität etc. sein.

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Was haben Katalonien und Ukraine gemeinsam?

Heute erschien im Online Magazin Telepolis ein erschreckender Bericht über den Umgang der ukrainischen Regierung, der man eine gewisse Nähe zu Faschisten durchaus nachsagen kann, mit den Minderheiten in Ruthenien, einer südwestlichen Region der Ukraine.

Was gibt es Gemeinsames bei diesem Bericht mit der Situation in den sogenannten katalanischen Ländern?

Schon 2014 hatte das ukrainische Parlament als eine seiner ersten Handlungen nach den Majdan Unruhen versucht, Russisch als Regionalsprache abzuschaffen. Die FAZ zitierte den Osteuropa-Experten Gerd Hentschel in einem Artikel mit den Worten: ?Der Versuch, das Russische abzuschaffen, war eine Dummheit?.

Jetzt, so berichtet Telepolis, hat die ukrainische Regierung ein Gesetz beschlossen, ?dass ab 2020 auch in Grundschulen nur noch auf Ukrainisch unterrichtet werden darf ... Damit richtet es sich vor allem gegen die Russischsprecher im Süden und Osten des Landes, trifft aber auch Rumänisch- und Ungarischsprecher.?

Auch in Katalonien, Valencia und den Balearen besteht eine Sprachdiktatur der Separatisten, wobei diese nicht in einem direkten Verbot besteht, sondern darin, wie unter Franco, Spanischunterricht weitgehend aus den Schulen zu verdrängen. Zur Erinnerung, Franco hatte Katalan nicht verboten, aber massiv eingeschränkt. In Katalonien ist es heute Unternehmen verboten, nur auf Spanisch zu publizieren und sie werden bestraft, wenn sie es dennoch tun. In den Verwaltungen versucht man ebenfalls, Katalan/Valenciano als einzige Sprache durchzusetzen.

Falls die Separatisten es schaffen sollten, Katalonien von Spanien abzutrennen, muß man dann mit einem Spanischverbot rechnen?

Sprachdiktatur weiter verschärft

Wie die spanische Zeitung "OKDIARIO" enthüllte, wird an einigen Schulen Valencias mit der Zustimmung der valencianischen Regierung dazu übergegangen, direkt Katalan statt Valenciano zu fördern. Valenciano ist ein katalanischer Dialekt, aber möglicherweise nicht rein genug für die wahren Pankatalanisten.

OKDIARIO schreibt u.a.: "Wie einige Eltern valencianischer Schüler bei OKDIARIO anprangern, sind Fälle wie der von IES San Antonio de Benageber eine Stichprobe dafür, wie Minderjährige in 'ihrer Sprache' indoktriniert werden, die während der gesamten Pflichtschulzeit 'katalanisch' sei, mit der absoluten Selbstzufriedenheit der Regierung der Generalitat Valenciana."

Die Zeitung ergänzt: "Die Lehrer einiger Schulen sagen den Schülern, dass ihre Sprache Katalanisch ist", würden die Eltern berichten, "sie geben sich nicht einmal mehr als Valencianer aus." Und sie kommen zu dem Schluss: "Wenn ein Kind seit seiner Kindheit verinnerlicht, dass seine Sprache Katalanisch ist und katalanische Literatur mit einem Hauch manipulierter katalanischer Geschichte studiert, was passiert dann? Werden pankatalanische Nationalisten auf diese Weise allmählich ihre Reihen mästen"

Die Grundlage für diese Maßnahmen ist das Gesetz 4/2018 zur sogenannten Mehrsprachigkeit, das unter Führung des reaktionären, nationalistischen Erziehungsminister Vicent Marzá verabschiedet wurde. Dieses Gesetz sieht als Experiment vor, dass die Kinder, die jetzt in der Primaria eingeschult werden, weitgehends vom Spanischunterricht ausgeschlossen werden. Es ist zwar ein Minimum von 25% für Spanisch und 10% für Englisch vorgesehen, aber das ist Makulatur. In vielen Gemeinden Valencias wird überhaupt kein Spanisch mehr angeboten und genügend qualifizierte Lehrer für den Englischunterricht gibt es gar nicht.

Zum Artikel von OKDIARIO »

Katholische Kirche, spanisch, katalanisch oder valencianisch?

Am 6. Oktober veröffentlichte "Las Provincias" einen Artikel über eine Gruppe von Priestern der katholischen Kirche (Seglars i Rectors del Dissabte), die die Einführung von Valenciano in die Liturgie seit mehr als 40 Jahren fordert. Dem habe sich die Kirchenführung in Valencia stets widersetzt.

Es ist sehr wohl verständlich, dass die große Minderheit, die die Valenciano-Sprecher in Valencia darstellt, ihren Gottesdienst, soweit gläubig, in ihrer Sprache, in Valenciano abhalten möchte.

Am 7. Okt legt die Zeitung nach und berichtet nun, dass eine Prüfung in Valenciano Voraussetzung für eine Priesterweihe in der Diözese sein soll. Priester im Amt sollten umgeschult werden. Des weiteren haben sie sich in diesem Rahmen und im Hinblick auf den katalanischen sezessionistischen Prozess für das Recht auf Selbstbestimmung und ein abgestimmtes Referendum ausgesprochen.

Valenciano zu sprechen und zu nutzen, ist ein Recht, das niemand verwehrt werden sollte. Wenn es die Kirchenführung bisher untersagt oder nicht gefördert hat, ist es eine Angelegenheit der Kirche, keine öffentliche Angelegenheit. In der katholischen Kirche gibt es ja auch Diskussionen über die Verwendung von Latein statt einer modernen Sprache in der Liturgie. Können die Katholiken regeln, wie sie wollen.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass diese Priester jetzt offen die katalanischen Separatisten unterstützen, vor allem, wenn man weiß, dass die gleichen separatistischen Bestrebungen in Valencia von der katalanischen Regierung gefördert werden.

Der Separatismus und die Unterstützung durch die katalanische katholische Kirche führt bereits zu Konflikten bei katalanischen Katholiken. Denn die haben Schwierigkeiten, ihre Gottesdienste auf Spanisch, der katalanischen Mehrheitssprache, zu feiern. Das wird anschaulich geschildert in einem Artikel von Román Langosto: "Die separatistischen Priester", der zu Recht fragt, welcher Sprache man sich bedient, wenn man in Nöten ist und betet.

Niemandem sollte eine Sprache aufgezwungen werden. Die Forderung, sich für eine andere Sprache zu entscheiden, entzweit Leute. Auch Atheisten wollen sich in ihrer Muttersprache ausdrücken, wenn sie sich in komplizierten, persönlichen Sachverhalten an einen Vertrauten wenden wollen.

Die Separatisten in Katalonien unterdrücken Spanisch in Schulen und bestrafen dessen Gebrauch zum Teil. Wieviel Unterstützung erwarten die valencianischen Priester eigentlich für Ihre Forderung, wenn sie die unterstützen, die den Spanischsprechern das Recht auf ihre Sprache verwehren?

Zum Artikel von Román Langosto: "Die separistischen Priester" »

Escola Valenciana

Am 3. Okt. meldete "Las Provincias", dass die "Escola Valenciana" seit 2005 mit ca. 2 Mio. Euros von der katalanischen Regierung unterstützt wurde.

Sie meldet im einzelnen: "Die Zusammenstellung der Zuschüsse, zu denen diese Zeitung Zugang hatte, zeigt ein ständiges Rauschen der Subventionen der katalanischen autonomen Verwaltung, die von 8.450 Euro - dem niedrigsten - bis 290.000 Euro reichen. Der Gesamtbetrag beträgt 1.949.257 Euro. Das Jahr mit der größten finanziellen Unterstützung war 2008, als die Unterstützung aus Katalonien über 600.000 Euro betrug. In dem Konzept der meisten dieser Hilfsmittel erscheint das Konzept der 'Förderung des Valencianischen'."

Die Zeitung erklärt des weiteren: "Die Escola Valenciana ist ein Zusammenschluss von Verbänden, deren soziales Ziel es ist, das Valencianische zu fördern und es zur Hauptsprache im Unterricht der Gemeinschaft zu machen."

Der Politiker Giner von den Ciudadanos forderte den Subventionshahn öffentlicher Gelder, die der Förderung des Pankatalanismus dienen, zu schließen. Ich denke, diese Forderung ist um so berechtigter, weil mit der pankatalanistischen Förderung des Valenciano nur verbunden ist, Spanisch als Sprache zu verdrängen und zum Beispiel den Eltern das Recht zu verwehren, über die Unterrichtssprache ihrer Kinder an öffentlichen Schulen zu entscheiden.

Diese homepage ist noch im Aufbau

Wirklich sorry, diese homepage sollte zum 1.10. fertig sein, denn es war klar, dass zum Jahrestag des Referendums vom 1. Okt. 2017 die internationale Aufmerksamkeit wieder auf Katalonien gerichtet sein würde.

Leider verfügen wir über keinerlei finanzielle Mittel, die uns erlauben würden, Profis an die Gestaltung dieser web-site zu setzen.

Viele katalanische Freunde helfen, Informationen bereit zu stellen, dazu gehört auch die technische Erstellung. Auch hier gilt: Gut Ding will Weile haben!

Das Buch, das in der Box rechts unten angekündigt wird, befindet sich bereits im Andruck und auch die eBook- Erstellung dürfte in 2-3 Wochen abgeschlossen sein.

Mittlerweile gibt es ja hier einiges zu lesen, wenn man sich die Übersetzungen in den beiden ersten Boxen hier auf der rechten Seite vornimmt.


Die Strategie der Rekatalanisierung
1980 veröffentlichte "El Periodico" ein geheimes Strategiepapier der katalanischen Regierung. Es zeigt in erschreckender Weise die tatsächliche Geisteswelt der separatistischen Führer auf

Jetzt liegt es in deutscher Übersetzung vor
Pankatalanismus
Kataloniens imperialer Anspruch
Die katalanische Regierung exportiert den Konflikt, in dem sie in den anderen Gemeinschaften, in den Katalanen leben, alle Bestrebungen zur Zerstörung Spaniens unterstützt.
Ein wichtiges Instrument ist dabei die Errichtung einer Sprachdiktatur, die sich nicht scheut, die gleichen Mittel wie Franco einzusetzen.
Separatistische Indoktrination
Die Lehrergewerkschaft AMES veröffentlichte 2017 eine Untersuchung über Schulbücher, wie sie in Spanien und in Katalonien zum gleichen Thema erschienen. In dieser Untersuchung wird die Indoktrination deutlich, wie sie von den Separatisten betrieben wird. Sie ist jetzt auf Deutsch übersetzt

zur Untersuchung
Veröffentlichung
Die Papierversion ist jetzt im Verkauf
Die Veröffentlichung als eBook folgt in den nächsten Tagen.

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